E-Bike-Kaufberatung
Darum sind Sie bei uns richtig, wenn es ums Elektrorad geht:
Wir bieten Ihnen als Elektrorad-Kompetenz-Center über 20 Jahre Erfahrung mit Elektrorädern mit Tretkraftunterstützung, durch unsere langjährige Werkstattpraxis im motorisiertem Bereich sind wir auch nach dem Kauf ihr kompetenter Ansprechpartner. Einschicken zum Hersteller gibt es bei uns nicht, wir helfen Ihnen mit unseren hervorragend geschulten Mitarbeitern umgehend selbst weiter.
Die ersten Elektrofahrzeuge überhaupt haben wir 1973 verkauft, nämlich den legendären E1 Elektroroller von Hercules.
In unserer gut ausgestatteten Werkstatt verfügen wir wir über alle erforderlichen Spezialwerkzeuge, Test- und Programmiergeräte, falls doch mal ein Problem auftreten sollte oder Sie Ihr E-Bike umgebaut oder umprogrammiert haben möchten!
Eine aktuell häufig gestellte Frage: Ist Flyer teurer als andere Anbieter mit vergleichbaren Produkten?
Klare Antwort: NEIN! Wenn man es genau und objektiv betrachtet ist Flyer sogar günstiger:
- weil es ein "ausverkauft" nicht gibt, sondern auftragsbezogen gefertigt wird
- weil die Qualität ohne Vergleich ist
- weil es eine riesige Produktpalette gibt die fast jeden Wunsch berücksichtigt
- weil Flyer seine 5-Jahres Garantie gibt, auch rückwirkend
-und viele weitere Gründe, kommen sie, lassen Sie sich ein Flyer erklären und fahren sie es unverbindlich Probe!
Unser Service:
Großauswahl führender Hersteller, alle namhaften Antriebskonzepte am Markt, Probefahrten, Testräder aller Modelle auch übers Wochenende, Leihrad bei Werkstattaufenthalt, eigenes Panasonic Akku-Kapazitätsmessgerät für Ihren Akku, sehr viel Erfahrung und viel Spaß am Elektrorad.
Elektroräder, auch Pedelec, E-Bike, schnelles E-Bike oder schnelles Pedelec genannt, werden immer populärer. Aber oft werden die Begriffe durcheinander gebracht oder falsch verwendet, wir möchten hier etwas Klarheit bringen:
Pedelec kommt vom Begriff "Pedal-Electric" und steht für Fahrräder, die einen elektrischen Antrieb haben, der bis max. 25 km/h und maximal 250 Watt unterstützt, aber nur wenn selbst in die Pedale getreten wird, entweder bewegungsabhängig, dort misst ein Sensor ob die Pedale bewegt werden, oder kraftabhängig, dann wird über einen Sensor gemessen mit wieviel Kraft selbst pedaliert wird. Alle Pedelecs lassen sich vom Lenker aus ein- und ausschalten, auch während der Fahrt, und die Unterstützung lässt sich modellabhängig meist in 2-3 Stufen in Ihrer Kraft einstellen, bei einigen sportlichen Modellen auch in bis zu 24 Stufen. Ob bewegungs- oder kraftabhängig die richtige Antriebsart ist, das hängt von der geplanten Benutzung und den Fahrgewohnheiten ab. Das sollte man ausprobieren, wir haben selbstverständlich Räder beider Antriebsarten zur Probefahrt bereit, damit Sie nicht die Katze im Sack kaufen müssen. Rund 98% der heute angebotenen Elektroräder sind Pedelecs, die heutzutage aber meist als E-Bikes oder als Elektrofahrrad bezeichnet werden, obwohl das eigentlich nicht richtig ist.
Als E-Bike bezeichnet man ein Fahrrad, welches alleine mit dem Elektromotor gefahren werden kann, reguliert per Gasdrehgriff, ähnlich einem Motorrad. Die Höchstgeschwindigkeit, die bei ausschließlicher Nutzung des Motors erreicht werden darf, ist 20 km/h, das Fahrzeug ist in der Klasse der Kraftfahrzeuge als Leichtmofa eingestuft und muß Haftpflicht versichert werden, eine Helmpflicht besteht nicht. Natürlich ist das ausschließliche oder das unterstützende Pedalieren möglich.
Schnelles E-Bike oder auch schnelles Pedelec nennt man ein Rad mit Elektroantrieb, welches bis 45 km/h unterstützen kann und darf, es ist ebenfalls wie ein E-Bike haftpflichtversicherungspflichtig, aber unterliegt keiner Helmpflicht. Es fährt nicht ohne eigenes Treten, die Anfahrhilfe kann aber schneller als 6 km/h wirksam sein.
Gewicht:
Moderne Elektroräder wiegen heute betriebsbereit zwischen 22 kg und 28 kg. Ganz entscheidend beim Gewicht ist die Austattung, Komfort, Akku-Technologie und Rahmenform. So muß man für eine Federgabel ca. 1,5 kg Mehrgewicht und für eine gefederte Sattelstütze mit einem komfortablen Sattel für eine aufrechte Sitzposition mit ca. 0,5 kg zusätzlichem Gewicht rechnen. Ein Rahmen mit tiefem Einstieg muß man gegenüber einem Herren oder einem Trapezrahmen nochmals je nach Modell 1-3 kg mehr zugestehen. Auch hier gilt: Im Prospekt stehen oft Idealwerte, bei kleinster Rahmenhöhe und ohne Pedalen ermittelt. Wir geben deswegen immer selbst ermittelte Werte an.
Akku-Technologie:
Die aktuellen Elektroräder haben heute alle einen Lithium-Ionen Mangan Akku. Der erste der diese jetzt selbstverständliche Technik eingesetzt hat ist der heutige Marktführer Pansonic. Die Lithium Akku Technologie hat das beste Verhältnis Gewicht zu Kapazität, sie lassen sich relativ schnell laden, sind sicher, haben keinen Memory-Effekt und hnur eine geringe Selbstentladung. Die heute nicht mehr bei neuen E-Bikes zu findenden Nickel-Metall-Hybrid Batterien waren bei gleicher Leistung mehr als doppelt so schwer, die Nickel-Cadmium Akkus der allerersten Generation sogar noch hochgiftig durch Ihren hohen Cadmium Anteil, weshalb sie mittlerweile auch nciht mehr neu verkauft werden dürfen. Die heutigen Lithium-Ionen Mangan Akkus, welche der Schweizer Marktführer Flyer als erstes in Großserie beim E-Bike einsetzte, sind in der Regel innerhalb von ca. 4-6 Stunden voll geladen und haben nach ca. 2-4 Stunden bereits 80% ihrer Kapazität wieder aufgenommen.
Akku Kapazität (Volumen, Energieinhalt, "Tankinhalt"):
Die Akkugrößen variieren teilweise sehr stark und lassen sich auch nur schwer miteinander vergleichen. Rein technisch gesehen läßt sich der Energieinhalt am besten mit dem Tankinhalt in Litern eines Autos vergleichen. Der Energieinhalt wird ermittelt anhand der Kapazität, die entweder in Milliampere (mAH) oder Ampere-Stunden (AH) angegeben wird und der Multiplikation mit der Akkuspannung in Volt, dabei kommen Wattstunden (WH) heraus. So hat beispielsweise ein Panasonic 10Ah Akku mit einer Spannung von 26Volt einen Energieinhalt von 260 WH. Durch diese einfache Berechnung läßt sich der Energieinhalt sicher berechnen und vergleichen, und ein auf den ersten Blick "großer" 15AH Stunden Akku mit 12 Volt Spannung wird dann ziemlich klein, da er ja nur 150 WH (Wattstunden) hat.
Die verfügbaren Akkugrößen sind je nach Hersteller und Antrieb sehr unterschiedlich und reichen aktuell von 208 WH (26 Volt/8 AH) bis zu 468 WH (26 Volt/18 AH). Teilweise bieten die Hersteller optional größere Akkus an, so z.B. Flyer, Kalkhoff und KTM.
Nicht immer ist der größte Akku auch für jeden Benutzer die beste Wahl. Man muß bei der Wahl des Akkus daran denken das ein größerer Akku teurer und schwerer ist und längere Ladezeiten hat. Man sollte sich also bei der Wahl des E-Bike Modells und der Größe des Akkus beraten lassen welcher Akku für einen der richtige ist, die ganz großen sind zum Beispiel nur für Benutzer angeraten die lange Tagestouren, mit Gepäck oder ständig mit einem hohen Unterstützungsgrad fahren.
Laden des Akkus:
Zu allen Elektrorädern gehört standardmäßig ein Ladegerät zum Lieferumfang dazu. Dieses wird in die normale 220 Volt Steckdose auf der einen Seite und am Akku auf der anderen Seite eingesteckt. Der Ladevorgang startet dann automatisch und wird auch automatisch gesteuert, ein überladen oder überhitzen ist nicht möglich. Der Akku kann auch ständig am Ladegerät verbleiben, dieses überprüft den Ladezustand des Akkus ständig und puffert bei Selbstentladung selbstständig wieder nach. Bei den meißten aktuell auf dem Markt befindlichen Rädern muß der Akku aus dem Rad entnommen werden zum Laden, bei einigen kann er auch wahlweise im Rad eingebaut oder extern geladen werden.
Für das am meißten verkaufte Panasonic-System wird zusätzlich als Zubehör ein Reiseladegerät und ein Schnellladegerät angeboten, letzteres sollte aber nur bei 12AH, 15Ah und 16AH Akkus verwendet werden, beim 18AH Akku von Kalkhoff, Rixe und Suiss funktioniert es gar nicht.
E-Bike Marken: Elektroräder gibt es heute in einer kaum überschaubaren Vielfalt an Modellen, Herstellern und Ausführungen, und fast jeden Tag tauchen neue auf. Man sollte aber daran denken, daß man das Rad auch mal wieder verkaufen kann und Ersatzteile und Service auch nach vielen Jahren in Anspruch nehmen möchte. Dies ist nur bei wirklichen Markenrädern der Fall. So haben wir heute über 12 Jahre alte Pedelecs und E-Bikes in der Kundschaft, die nach wie vor jeden Tag genutzt werden.
Reichweite: Die Reichweite gehört zusammen mit Gewicht und Preis zu den meist gestellten Fragen. Sie liegt je nach Modell und Nutzung zwischen 30 km und 150 km. Viele Faktoren verändern zudem die Reichweite, wie Geländeprofil, Fahrergewicht, Grad der Unterstützung und technischem Wirkungsgrad. Gerade günstige Elektroräder von der grünen Wiese, Baumarkt oder aus dem Versand haben teilweise auf den ersten Blick relativ große Akkus, aber in der Praxis nur eine geringe Reichweite. Das liegt an der niedrigen Effizienz der Motoren und Steuerelektroniken, die einen Großteil der Akkuleistung in Wärme und Reibung umwandeln, aber nicht in Unterstützung und somit in Reichweite und Fahrspaß! Selbstverständlich ist die Reichweite noch von vielen weiteren Faktoren abhängig, z.B. wieviel Prozent Unterstützung man auswählt, ob man immer mit "eingebautem Rückenwind" fährt und wie oft man anhält und wieder anfährt, nur um mal einige wenige einflußreiche Faktoren zu nennen.
Wir werden oft gefragt warum sich unsere Reichweiten-Angaben teilweise von den Herstellerangaben unterscheiden, das liegt daran das wir unsere eigenen Erfahrungen und die unserer Kunden weitergeben, und nicht die aus Prospekten einiger Hersteller, die solche Werte unter Idealbedingungen testen.
Rücktrittbremse?
Viele Leute möchten nicht auf die gewohnte Rücktrittbremse verzichten, das ist auch kein Problem beim E-Bike. So bieten fast alle Hersteller Elektroräder mit Frontantrieb an, das heißt das der der Motor in der Vorderradnabe sitzt und so ein normaler Fahrradantrieb mit Nabenschaltung und Rücktrittbremse vom Hersteller verwendet werden kann.
Ca. ab Anfang Juni 2011 wird es einen neuen Mittelmotor-Antrieb der Firma Kalkhoff geben wo ebenfalls ein Rücktritt technisch verwirklicht worden ist, sobald dieser ausgeliefert wurde steht selbstverständlich ein Testrad bereit um diese Weltneuheit auszuprobieren!
Frontantrieb
Der Motor sitzt dabei in der Vorderradnabe, das Rad wird also "gezogen", Vorteile sind ein möglicher Rücktritt und ein Rad in normaler Länge, da kein Motor und Akku hinter dem Sattelrohr für einen längeren Radstand sorgen. Nachteilig ist das bei starken Steigungen auf nassem oder schlechtem Untergrund das Vorderrad durchdrehen kann und die Leistung begrenzt ist, da die komplette Leistung über die Vorderradgabel auf das Fahrrad übertragen werden muß.
Mittelmotor
Der Mittelmotor ist der heute mit am meißten verbreitete Antrieb wegen seiner vielen Vorteile. Dabei greift der Motor entweder über ein kleines Zahnrad in die Kette zusätzlich zum vorderen Kettenblatt ein (Panasonic) oder er treibt direkt über die Tretlagerachse an (Bosch und Kalkhoff Impulse).
Eines seiner vielen Vorteile ist das der Drehmomentsensor im Tretlager und der Motor in einer Einheit verbaut werden, mögliche Fehler in Kabeln und Steckern entfallen. Ein weiterer Vorteil ist das der Motor immer in einem optimalen Drehzahlbereich läuft da er die Schaltung des Fahrrades ja sozusagen "mitnutzt" und so effizienter arbeiten kann. Aber es gibt nichts was nur aus Vorteilen besteht, beim Mittelmotor wird die zusätzliche Kraft über die Kette und die Schaltung abgegeben, daher kann nicht jede Schaltung verwendet werden, es entsteht ein höherer Kettenverschleiß und es kann vorne nur mit einem einzelnen Kettenblatt verwendet werden.
Heckmotor, bzw. Radnabenmotor
Gerade bei sportlichen E-Bikes und Rädern mit hoher Unterstützungkommt sehr häufig der Radnabenmotor zum Einsatz, da die Kraft direkt da aufgebracht wird wo sie auf die Straße gebracht wird, nämlich am Hinterrad. Der häufigste Anbieter von Hinterrad-Radnabenmotoren ist die Firma Bionix, die zum Beispiel von der Firma Diamant (alle Modelle), aber auch bei einigen sportlichen Modellen von KTM und Kalkhoff eingesetzt wird. Zahlreiche andere Anbieter wie Bulls und Cube bauen auf ähnlichen Systemen auf.
Vorteile sind die hohen möglichen Leistungen und Drehmomente, niedrige Verluste, wenige Stecker und Verbindungen, direkte Drehmoment- und Geschwindigkeitsmessung und Verwendbarkeit von 3-fach kettenblättern vorn. Der radstand des Rades ist normal wie bei einem Rad ohne unterstützung. Nachteile gibt es natürlich auch, das Rad wird etwas hecklastig und der Akku ist nicht direkt am Motor angeschlossen.
